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Chemie Kunststoffe Raschig Ringe Straße

Maßgeschneiderte Glycidether-Formulierungen für Faseranwendungen

Die Erfahrung, die RASCHIG im Verlauf von Jahrzehnten bei Glycidetherderivaten gesammelt hat, kommt nun auch Endkunden, die fertige Glycidether-Formulierungen benötigen, zugute.
Glycidether werden als Adhäsionspromotoren in vielen Faseranwendungen eingesetzt. Klassisch ist z.B. der Einsatz bei 2-Dip-Verfahren im Tire-Cord. Daneben gewinnt aber auch die Präaktivierung insbesondere für Polyesterfasern an Bedeutung. Dort hat sich in den letzten Jahren die Laufgeschwindigkeit in den Spinnanlagen teilweise mehr als verzehnfacht, was eine deutlich schnellere Aushärtung der Beschichtung auf der Faser erfordert.
RASCHIG hat mit GE 500 einen speziellen Glycidether für den Einsatz in modernen Hochgeschwindigkeitsanlagen im Portfolio, der gezielt auf diese veränderten Anforderungen abgestimmt ist. Dem Kunden wird hier umfangreiches Datenmaterial z.B. zur Toxikologie geboten. Des Weiteren stellt RASCHIG seine Erfahrung in Formulierungen, basierend auf GE 500 oder ähnlichen Glycidethern, zur Verfügung.
So konnte z.B. in modernen Spinnanlagen der Auftrag des Adhäsionspromotors zusammen mit dem Spin-Finish, bei optimaler Wirkungsentfaltung, realisiert werden. Dadurch wurde gleichzeitig die Spinnanlage von einem weiteren Antragswerk entlastet. Diese Vorgehensweise wurde immer als Ideal gewünscht, war aber aufgrund drastisch erhöhter Faserabbrüche nicht realisierbar. Durch RASCHIGs Formulierungs-Know-How konnte eine auf die Anlage maßgeschneiderte Lösung erarbeitet werden, bei der dieses Problem nicht stärker auftritt als in nicht aktivierten Fasern.
Für die speziellen Anforderungen in Glasfaseranwendungen hat RASCHIGebenfalls die richtigen Produkte bereit. In enger Zusammenarbeit mit den Kunden wurde beispielsweise die Glycidetherformulierung GE 700 entwickelt. Diese ermöglicht es, die Adhäsion der Glasfasern untereinander exakt auf die geforderten Bedingungen einzustellen und zusätzlich deren Bruchfestigkeit zu verbessern.
Ausgehend von solchen Basisformulierungen besteht auch die Möglichkeit, das System zu modifizieren, so dass damit behandelte Glasfasern eine höhere Stabilität der hieraus gefertigten Bauteile ermöglichen. Dies führt dazu, dass für eine gleichwertige Performance, beispielsweise in Glasfasercompositen, weniger Harz erforderlich ist und dadurch wiederum ein geringeres Gewicht erzielt werden kann.

Kontakt

RASCHIG GmbH
Mundenheimer Str. 100
D-67061 Ludwigshafen

Tel: +49 (621) 56 18 - 0

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